https://stadt.winterthur.ch/themen/leben-in-winterthur/kultur/kultur-erleben/quartierkultur/halle710


 

 

 

 

 

 

 

 OUTSIDE INSIDE 2015: 


 

 

 

 

 

 

 

 

   OUTSIDE INSIDE 2014: 


 

OUTSIDE INSIDE 2014: 

Die Gruppe OUTSIDE INSIDE feiert 2014 ein kleines Jubiläum: Sie besteht seit fünf Jahren. Deshalb lautet das Motto der kommenden Ausstellung im Alten Stadthaus in Winterthur OUTSIDE INSIDE.

 

Die ausstellenden Künstler sind: Christiane Ghilardi (Deutschland), Milena Kostadinovic (Kroatien/Bosnien Herzegowina), Birgit Olzhausen (Deutschland), Maria Sianni (Griechenland), Morné Swanepoel (Südafrika). Als Gast begrüsst OUTSIDE INSIDE den in Zürich lebenden Künstler Matthias Merdan (Deutschland)

 

Termine:                    21. März bis 23. März 2014

                                   Freitag, 21. März, Vernissage, 17 - 21 Uhr

                                   Samstag, 22. März, 15 bis 20 Uhr

                                   Sonntag, 23. März, 11 bis 16 Uhr

 

 

OUTSIDE INSIDE 2014:

The group OUTSIDE INSIDE is celebrating a small anniversary in 2014: it exists now  five years. That's why the motto of the upcoming exhibition at the Altes Stadthaus in Winterthur is OUTSIDE INSIDE.

 

The exhibiting artist are: Christiane Ghilardi (Germany), Milena Kostadinovic (Croatia / Bosnia and Herzegovina), Birgit Olzhausen (Germany), Maria Sianni (Greece),  Morné Swanepoel (South Africa). As guest OUTSIDE INSIDE welcomes the Zurich-based artist Matthias Merdan (Germany)

 

Dates:                         21 March to 23 March 2014

                                   Friday 21 March, opening, 17-21 h

                                   Saturday 22 March, 15 to 20 h

                                   Sunday 23 March, 11 to 16 h

 

 

 

 

 

 

 

 

 

January 25-27th 2013 FEUER!
Vernissage Freitag, 17 bis 21 Uhr
Samstag und Sonntag 11 bis 17 Uhr

 


German Text:
Herzlich willkommen zu unserer vierten Jahresausstellung im Altes Stadthaus in Winterthur.

English Text:
Welcome to our 4th annual exhibition at Winterthur's
Altes Stadthaus.


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UTOPIA IST HIER
Eva  Burkard  Texte
(eine Collage anlässlich der Ausstellung UTOPIA)

Komm, wir gehen weg und fangen irgendwo ganz von vorne an.
Wir packen unsere Koffer und verschwinden. Jedem seine Insel.
Und uns die ganze Welt.
Wir fliegen über die Meere, überqueren Gebirge und Städte, bewegen uns von einem Land zum anderen. Wir beherrschen viele Sprachen und sind ganz ohne Angst.
Wir reisen, um in fremden Städten herumzulaufen, wir kennen uns nirgends aus, verbringen die Tage suchend und fragend damit, einen Platz zu finden, wo uns etwas Vertrautes entgegen kommt.Nachts nehmen wir die Geräusche der unbekannten Umgebung wahr und bauen sie in unsere Träume ein. Wir hören ein Lachen und fremde Musikklänge, das Klappern von Geschirr und Katzengeschrei von den Dächern.
Wir haben keine Wurzeln hier, noch keine Geschichten , keine Verbindung, ausser zum Himmel, der Sonne, dem Regen. Selbst die Erde ist anders und auch die Pflanzen. Die Häuser haben andere Gesichter und die Sprache umspült uns und stellt uns an unseren Platz.
Wir gehören überall hin und zu Hause ist ein Wort mit verschiedenen Buchstaben.

Lass uns weggehen und irgendwo ganz von vorn anfangen.
Wir machen alles anders als bisher. Wir vergessen, was gewesen ist und verwandeln uns. Wir sind überrascht und erkennen uns selbst nicht wieder. Wir sehen die Welt mit anderen Augen und sind bereit für unerwartete Begegnungen.
Nichts hält uns, an was halten wir uns? Die Welt ist ein unendlicher Raum, in dem wir uns bewegen, immer schneller.
Wir brechen auf, wir fliehen oder ziehen weiter.
Das Nomadentum ist die älteste Menschheitsexistenz.
Wir sind zu Hause im Ungewissen und der Weg ins Offene ist auch eine Richtung.
Vielleicht haben wir einen Auftrag in Istanbul, ein Asyl in Barcelona, ein Zimmer in Antwerpen, eine Freundin in Seattle, eine Tochter in London, einen Sohn in Thailand.
Wir sind unterwegs, wir suchen das Aussergewöhnliche und sind erschrocken, wenn wir es finden. Oder beglückt. Wir brauchen Vertrautheit und lassen uns vom Fremden berühren. Wir erkennen Kleinigkeiten wieder und sind verloren, wenn die Dämmerung kommt. Bald werden wir wieder fort sein von diesem Ort, an den sich irgendwo weit weg jemand sehnt, weil er hier zu Hause ist.

EIN EIGENSINN RÄT MIR
ICH SOLL WEISSE RABEN
SINGEN LASSEN IM DUNKELN
LEUCHTEN SIE NOCH BESSER



WAS IST UTOPIA ?

Wir in unserer Dreiergruppe begannen beim Zauberer von Oz, dem Wunschland, in dem Herz, Mut und Verstand sich gegen zerstörerische Mächte durchsetzen. Die Protagonistin Dorothy wagt es, ins Unbekannte zu gehen, Grenzen zu überwinden, sich neuen Ritualen anzuvertrauen. Dorthin zu gehen, wohin man gehen muss, für das es keine Vorbilder gibt.
Der Weg nach Utopia ist ein Wagnis – den eigenen Weg zu finden, durch Prüfungen hindurch, Metamorphosen durchleben, Hilfe annehmen und Hilfe geben, um wohin zu kommen ?
Nach Hause, was immer das heute bedeuten mag.

Ernst Bloch sagt: „Utopia ist die Identität des zu sich gekommenen Menschen mit seiner für ihn gelungenen Welt, ein Utopikum von etwas, das allen in die Kindheit scheint und worin noch niemand war: Heimat.“

Michelle gab mir gestern einen Satz:Every decision you make, will shape and form your future. Choose now and choose well.

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Träumende Wünsche, wunschvolle Träume.
Schreibend, malend, formend, denkend vermischen wir die Elemente des Ausdrucks.
Express yourself, find yourself in your expressions.
Egal, ob du ein Bild malst, ein Brot bäckst, etwas fotografierst, ein Kind begleitest, ein Gedicht schreibst, alles ist Ausdruck und Wunsch, alles hat einen Funken Utopie, ist gerichtet auf die Umformung der oft unerträglichen Wirklichkeit.

We want tob e a part of..... Utopia, to be a part of...a community,...
A part of a family...

WE ARE A PART OF OUR ART
Utopia ist hier. Wir sind hier. Wir sind täglich bemüht, unserem Utopia näher zu rücken.
Gestaltung, Fantasie, Traum sind Mittel der Fiktion gege eine Überdosis Wirklichkeit. Nicht Flucht vor ich, sondern Sehnsucht nach etwas Anderem, nach einem Stück Mehr, nach dem Paradies, das uns abhanden gekommen ist. Vertrieben, verloren, geflohen, um es täglich neu zu suchen, zu erfinden:Utopia.
Das widersprüchliche Potenzial von Utopia hat die amerikanische Künstlerin Jenny Holzer im Blick, wenn sie einen unheimlichen Wunsch auf einem LED-Laufband in den öffentlichen Raum hängt:
PROTECT ME FROM WHAT I WANT
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EINEN SPRUNG IN DIE PFÜTZE WAGEN
UM DEN HIMMEL ZU BERÜHREN
AUF DEN WOLKEN GALOPPIEREN
ILLUSIONEN ZUM ÜBERLEBEN SUCHEN
STÜNDLICH ABHEBEN
DIE REISSLEINE ZIEHEN

Wenn ich das Gras blau sehe, das Meer in Pink erglüht, der Himmel grün wird und aus dem Beton Blumen wachsen, auch das ist utopisch. „Unter dem Pflaster liegt der Strand“, hiess es einmal. Und mit dem Satz „Seid realistisch, fordert das Unmögliche“, ist Che Guevara in die Geschichte eingegangen.
Utopien sind immer auch Revolten gegen das Bestehende.
José sagt: Alle Menschen haben Zugang zu Nahrung, Bildung und medizinischer Versorgung in Liebe und Frieden, das ist Utopia.
Mike sagt: Die Freiheit sich auszudrücken ohne Angst vor Verfolgung und Unterdrückung, das ist Utopia.
Christiane sagt: Jeder Mensch ist Regisseur seines eigenen Lebens. Das ist Utopia.
Utopia ist hier:
Wir sind hier: Künstlerinnen und Künslter aus Amerika, Bolivien, Kuba, Mexiko, Deutschland – allein schon das, dass wir in drei Kleingruppen uns aufgeteilt haben und zufällig jede der Gruppen aus einer deutschen, einer südamerikanischen und einer englisch sprechenden Person besteht – ist eine gelungene Utopie der künstlerischen Begegnung und Zusammenarbeit, sich über die Kulturen hinaus zu vermischen, sich gegenseitig zu inspirieren.
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DER FLIEGENDE TURNSCHUH
WAR AUSGESPROCHEN HAPPY
ÜBER DEN ANGRIFF DER MUSIK
ALLE SPEZIALISTEN DANKEN DEN SOLISTEN
FÜR IHRE ECHTE WEISE
 

Interview Radio Stadtfilter
Artikel Der Landbote
Artikel Stadtsanzeiger